Mit drei habe ich schon die ersten Nägel in ein Brett geschlagen. Meine Oma hielt den Nagel, ich den Hammer, was im Rückblick ein erstaunliches Maß an Vertrauen war. Ganz offensichtlich habe ich getroffen, denn von da an ging es mit Werkbank, Bastelprojekten, Wettbewerben und später immer komplexeren technischen Themen ziemlich konsequent weiter.
Ich habe schon als Kind ständig gewerkelt, gebaut und ausprobiert. In der 4. Klasse entstand für ein Theaterstück eine Rakete als Kulisse, bei Explore Science haben wir eine Murmelbahn gebaut, noch ganz ohne Programmierung oder Microcontroller, dafür aber mit jeder Menge Schaltungen, Sensoren und genau der Art von Tüftelei, die mich bis heute nicht loslässt. Später kamen weitere Projekte, Wettbewerbe und Formate wie die First Lego League dazu, erst als Teilnehmer, heute sogar als Juror.
Technik und Konstruktion haben mich seitdem nie wieder losgelassen und sind später ganz selbstverständlich auch zu meinem beruflichen Schwerpunkt geworden. Ich bin Wirtschaftsingenieur und habe mich im Master im Data-Science-Bereich vertieft. Dort habe ich mich unter anderem damit beschäftigt, wie sich große Sprachmodelle für synthetische Trainingsdaten im Gesundheitswesen einsetzen lassen. Heute arbeite ich als Data & Analytics Engineer in einem pharmazeutisch geprägten Umfeld.
Spannend ist für mich daran nicht nur die Technologie selbst, sondern vor allem die Frage, wie man damit konkrete Probleme sinnvoll löst. Im Beruf geht es dabei um Lösungen, die wirklich etwas verbessern. Privat endet das dann nicht selten in erstaunlich ausgefeilten Lösungen für Probleme, die außerhalb meines Kopfes vermutlich niemand hatte.
Genau daraus entstehen auch die drei Bereiche weiter unten: KI als Denk- und Arbeitswerkzeug, 3D-Druck für reale Teile und Smart Home für Systeme, die im Alltag wirklich funktionieren müssen.