Smart Home

Smart ist nicht, dass ich eine Lampe anschreien kann, sondern dass sie sich so verhalt, wie ich es ohnehin erwarten wurde.

Automatisch, passend zum Kontext und angenehm im echten Alltag.

Angefangen hat das Ganze 2019 ziemlich unspektakular mit smarten Heizkorperthermostaten. Danach kamen Licht, Hue, Musik, Fensterkontakte, Prasenzlogik und inzwischen auch erste Thread-Themen dazu. Damit dieses uneinheitliche Gemisch nicht in Hersteller-Apps zerfallt, sitzt in der Mitte Home Assistant.

Genau das ist fur mich bis heute der eigentliche Reiz an Home Assistant : nicht einfach alles moglichst schnell smart zu machen, sondern Dinge so zusammenzubringen, dass sie automatisch passend passieren. Smart ist fur mich eben nicht, dass ich per Smart Speaker Lichtbefehle herumrufe. Smart ist, wenn Licht nachts nicht wie Schlossbeleuchtung anspringt, tagsuber genau richtig reagiert und ich im Alltag moglichst wenig uber die Technik nachdenken muss.

Smart Home war fur mich sehr klar ein Corona-Projekt, aber eben keines, das als Spielerei stehen geblieben ist. Das Setup ist heute produktiv, ausgereift und genau deshalb spannend. Man kann vieles theoretisch planen und in einem Testsystem vorbereiten, aber die wirklich interessanten Edge Cases tauchen fast immer im echten Leben auf. Genau dort merkt man dann, ob eine Automation wirklich gut ist oder nur auf dem Papier.

Ein eigenes Testsystem kann ich trotzdem jedem Smart-Home-Nutzer nur empfehlen. Ich habe selbst eines und will auf diese Trennung nicht mehr verzichten. Trotzdem ersetzt es den Produktivbetrieb nicht. Niemand merkt im Test so ehrlich wie nachts um drei, dass ein Licht zu hell ist, eine Prasenzlogik zu nervos reagiert oder irgendein Fallback im Alltag doch nicht robust genug war.

Inzwischen hangt daran auch genug echte Substanz: 21 Bereiche, 3595 Entitaten und 166 Automationen. Genau deshalb interessiert mich an dem Thema nicht nur die technische Moglichkeit, sondern die Frage, wie sich so ein System langfristig angenehm betreiben lasst. Die Texte hier sind direkte Ableger daraus. Also keine abstrakten Smart-Home-Ideen, sondern Dinge, die aus realen Raumen, echten Sensoren und produktivem Betrieb entstanden sind.

Bei mir sind brutal viele Standards im Einsatz, einfach aus Interesse und weil ich uber die Jahre sehr vieles mal produktiv laufen hatte. Genau deshalb bin ich auch immer an Erfahrungsaustausch interessiert. Wer Beratung braucht, darf sich gerne melden. Ich unterstutze dabei nicht nur punktuell, sondern betreue auch Remote-Instanzen bei Freunden.

Fur die Grundlagen gibt es gleichzeitig schon viele richtig gute Quellen. Bevor ich das Rad hier neu erfinde, verweise ich da lieber auf Formate, die das seit Jahren stark erklaren. Ein sehr guter Einstieg ist zum Beispiel Simon Oberstedt mit seinem YouTube-Kanal Simon42 .

Artikel aus dem laufenden Setup

Die Artikel darunter kommen direkt aus diesem Produktivbetrieb. Genau dort tauchen die dummen Randfalle, nervigen Trigger und die kleinen Verbesserungen auf, aus denen am Ende ein wirklich gutes Smart Home wird.

Vorschaubild zum Beitrag Seamless Sonos.
Neu AudioHome AssistantAutomatisierungSonos

Seamless Sonos

Wenn Musik, Räume und Anwesenheit sauber zusammenspielen, merkt man schnell, ob ein Smart Home wirklich rund läuft. Sonos ist dafür ein gutes Beispiel und bekommt später einen eigenen Beitrag.

Mehr zum Setup

Vorschaubild zum Beitrag Adaptive Lichtsteuerung.
Artikel Home AssistantLichtAutomatisierung

Adaptive Lichtsteuerung

Wie ich Licht aus Außenhelligkeit, Bewölkung, Rollläden und Schlafsituation ableite, statt ständig Schalter oder Sprachassistenten zu bemühen.

Mehr zum Setup

Arbeitsstand